Sonntag, den 23.10.2016
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ich sehe in den tag hinaus höre die geräusche und ein hund bellt wie an
jedem tag lausche ich dem schweigen in diesen tagen will man die pferde
nicht scheu machen will mehr als nur ein herzenswunsch in deinem blick sein.


Freitag, den 3.4.2015
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ein Strich
fuhr durch die Landschaft
und riss mich
entzwei
der Morgen war diesig
und konnte mich
nicht halten
ein Vogel nur
mit seinem Flügel
berührte mich
und ich fing Feuer.



Mittwoch, den 7.1.2015
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In altem Gemäuer
ist nie Platz
für das Neue
das ich aus mir
herausgefädelt
habe

ich stehe
hinten an
schaue über Schultern
die abweisend
mir den Weg zeigen

die Frage
ob ich allein
gehen könnte
stellt sich
mir in den Weg?

Kräfte an die ich denke
in denen ich wohne
stehen sie auch
morgen noch
dicht bei mir?

Kann ich es wagen
mich abzudrehen
das Schiff
zu wenden
den Schwarm
in neues Licht
zu lenken?




Donnerstag, den 1.5.2014
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Am Anfang ein Zeichen

Montag, den 28.4.2014
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Donnerstag, den 20.3.2014
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Sonntag, den 26.1.2014
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Text zu Monika Grzymalas Werken

Die Nebel
lichten
am Tage

Striche
ziehen Wirbel
nach sich

zerfetzen
&
gleiten
durch den Raum

es ist ein Kampf
ein Desaster

eine Spur
die führt
ein Stern
ein Gebilde

eine Stärke
die den Raum
füllt.



Montag, den 13.1.2014
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jeder Umweg
erweitert
das Sichtfeld


Freitag, den 3.1.2014
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Photo-Art



Mittwoch, den 11.12.13
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Das Wort
Von dir
fiel leise
an den Herzwänden vorbei
ins Innere

und jetzt suche ich es
jetzt wo du fort bist
wer weiß schon wo

das Wort
deins
liegt mir im Ohr
seit Tagen schon
summt es
und surrt

und was ich
dir noch sagen wollte
jetzt wo du fort bist
wer weiß schon wo

Du fehlst

an allen Ecken und Kanten
des Glücks.


Freitag, den 6.12.13
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Photo-Art

Montag, den 2.12.13
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Herr K. sammelt Gedanken
er zählt sie
und schreibt sie auf

manchmal rollt er sie
ein
in ein Gefühl
und schenkt sie
weiter

manchmal
lässt er sie einfach fliegen
rote grüne blaue
Gedanken
in die Welt.



Sonntag, den 1.12.13
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auf Luftlinien balancieren

Tablet-Note 10.1-Art

Montag, den 11.11.13
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Tablet-Note 10.1-Art

Sonntag, den 3.11.13
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Das System bricht
immer
an der empfindlichsten
Stelle.


Samstag, den 2.11.13
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ich will dich halten
süß Kind du
ausgedehntes Wachsen
auf den Feldern Mondschein
leuchten in einem Grün
der blassen Sonne
komm gelaufen
du mein Kind
Lustig froh und
gelassen auf Waldwegen spazieren
gehen im Schutz der Bäume
ein Wispern ich bin bei dir
Tropfen rinnen an meiner
Herzwand entlang
ich kenne dich liegt auf
meinen Lippen rotsamt geträufelt
ich kenne dich.


Montag, den 21.10.13
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Mittwoch, den 16.10.13
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Erstaunliches

sprachgewaltige
Klackgeräusche
in verhangenen Räumen

die Türgriffe die Fußleisten
mit Wörtern verbunden
die sich kombinieren lassen
auf's Neue
erfahrbar machen
was die Stimme
da spricht

aufhorchen
in den eigenen Reihen
im Stillen
liegt das
was dich ausmacht.


Freitag, den 4.10.13
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rechtlich prüfen
wir alles

den Umgang mit anderen &
den Umgang mit uns
selbst

Verschiedenes taucht auf
und fällt dann wieder
in die Tiefe
vereinbart war das
so nie

tatsächlich sind wir alle
vom Glück verfolgt
meist flüchten wir
und sind schneller.



Freitag, den 20.9.13
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Freitag, den 20.9.13
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Das könnte eng werden

je mehr Angst
du hast
umso enger musst du
die Maschen
des Sicherheitsnetzes
ziehen.


Montag, den 12.8.13
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Ich schlief
in meinem Schweigen
fielen Sterne
vom Himmel
bedeckten mich
und ich sah
es gab nichts
nichts zu berichten
was irgendjemand
ernst nehmen könnte

die Zeit heilt alles
selbst mich.

Mittwoch, den 24.7.13
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Sonntag, den 21.7.13
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Dienstag, den 17.6.13
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der Tag danach
brüchige Landschaften

tägliche Ausführungen
vorantreiben
immer ein Ziel
voran voran

die Schwachstellen
kitten
in Richtung Fenster
blicken
im Himmel
das Weite
einfangen

eine sanfte Pose
ein Hauch von Poesie

kühlt
wunde Stellen
in tieferen
Schichten.



Dienstag, den 11.6.13
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Mitwoch, den 15.5.13
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der Raum
ist eine Oase

in der Ecke
eine Palme
in der Mitte
ein blaues
Tuch

Meer

ein Hauch
von Möglichkeiten
die Vorgaben
sind keine
alles frei
erfunden

und du sitzt
am Fenster
und siehst
dir beim
Schauen zu.



Donnerstag, den 2.5.13
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aus mir heraus,
den Strichen
folgen,
den Dingen
mein Wort
geben,
allem und jedem,
und doch
immer
in mir
Heimat sein,
mich von innen
nach aussen
kehren,
den Sternenstaub
feinpudrig
in meinen Fingern
zerreiben
Fäden spinnen
aus dem Traum
in mein Leben
hinein.

Mittwoch, den 1.5.13
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Montag, den 22.4.13
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ein Satz
der im Raum steht
den kann man
nicht so einfach
umwerfen.

Freitag, den 12.4.13
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handbetriebene
Gehirnzellen
auf Kopfdruck
funktionsfähig

wir ticken
nicht mehr richtig

das kommt öfters vor

hochkant geschlängelte
Wahrheiten
brechen ein 

ich ziehe mich zurück
und wälze mich
in brüchigem Papier

verlasse mich auf
Wörter Striche
Klänge Tänze
und den Geruch

spinne mich ein
in meine Träume
und traue 
meinen Augen
nicht

lese das Alphabet 
rückwärts
und vereinbare einen Gesprächstermin
mit dem Wind.

Donnerstag, den 11.4.13
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Strich für Strich
Bildbestandteile
neu
zusammenfügen

Puzzlestücke
durch die man
schauen kann
verzerrt
gespiegelt

grünes Licht
methodisch
aufgeteilt

1 Jahr später
ist alles vorbei

falls man den roten
Faden findet

die Endgültigkeit
liegt nicht immer
im Tod

irgendwann
wäschst man
drüber hinaus.

Mittwoch, den 10.4.13
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Spurensuche

Dienstag, den 2.4.13
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Mut zur Lücke

Ich frage mich
was 
wenn ich
alles weglasse
und nur noch
ein Wort steht

ein Wort
das trifft.

Montag, den 1.4.13
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Gedankenfäden

Sonntag, den 17.3.13
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ist ein Mensch
menschlich

die Frage
drängt sich
immer wieder
auf
schleudert
gegen die Wand
und zerbricht
am Mauerwerk
an der Grenze
zwischen
ich und du
wir und ihr.

Montag, den 18.2.13
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Mittwoch, den 13.2.13
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die kreative Kraft
dem Licht aussetzen



ich kaufte alles
was mir gefiel

Brillen, Farbkleckse
und langweilige
Gespräche

die Klangspuren
der Aufzeichnungen
hielt ich gelegentlich
an und ließ sie
wieder los

hockte mich
in Dialoge
und zwischen den Pausen
malte ich Farbschichten
und legte Laute
hinein
die nach Himbeer schmeckten

Ich war in eine Freiheit
geflogen
die nach Leben roch.

Donnerstag, den 7.2.13
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Samstag, den 2.2.13
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Urgründe absuchen
erspüren

mich selbst
als Kind
malen
flüssig
über den Rand
laufend

es gibt sie noch
diese Vorstellung
von Freiheit

in jedem
ein bunter Fleck.

Freitag, den 1.2.13
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Innenschau

Mittwoch, den 16.1.13
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Ich schreibe mir
die Finger wund
an den Kanten
des Glücks.

Montag, den 14.1.13
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Samstag, den 12.1.13
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ein Engel

auf dem Boden
bleiben
mit beiden
Beinen

die Flügel
beiseite legen
und anpacken

dem Wort
eine Tat geben

Finger rühren

ein Anfang.

Samstag, den 8.12.12
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Freitag, den 7.12.12
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das Schaffen
ohne Grenzen
immer
diese Wildheit
im Blick
die Angst sitzt
tief

schnürt Sehnsüchte
in kleine Pakete
versteckt sie
unter dem Sofa
von damals

und schlägt doch
kleine Wurzeln.

Dienstag, den 27.11.12
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ich sehe dich
und denke
mich dir
in schillernden Farben

rot grün gelb
und grau meliert

ich denke dich
in Naß und in Trocken
in Hell und in Dunkel

ich denke und ich
zehre von dir
in manch
leerer Stund

du bist mein Stern
der morgens schlafen geht
und in der Nacht
mir Wache hält

ich bin dein
und alles.

Dienstag, den 20.11.12
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Ich bin auf dem Weg

Sonntag, den 28.10.12
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Mittwoch, den 24.10.12
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ich stehe auf
und gehe
ich gehe in mich
hinein
und gehe
aus mir heraus

ich gehe
die Straße entlang
an der Wiese vorbei
das Ufer
lasse ich links liegen
ich gehe
und ich atme

ich gehe und atme
am Ufer vorbei.

Dienstag, den 23.10.12
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das Leben beugt sich
hin und her
nach innen
und nach außen

nach Zerstörung
kommt der Aufbau
und nach dem Aufbau
die Zerstörung

es wird immer wieder
etwas Neues
entstehen

etwas Ungedachtes
etwas Unausgesprochenes

es wird entstehen
aus einem Nichts heraus
aus einer Lücke
wird es
wie eine kleine Blume
emporwachsen
und blühen.

Sonntag, den 14.10.12
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wir wissen
es

wir sind
ein Teil

immer nur ein Teil
vom Ganzen

ein Stück
nur

immer nur ein Stück
vom Ziel
entfernt

wir sind ein Teil
vom Ganzen

von etwas Großem
denken wir
uns

das bringt Lichtpunkte
in unser Leben
Lichtpunkte 
die sich weiten

weit über unsere Grenzen 
hinaus.

Donnerstag, den 4.10.12
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du fehlst
wenn du gegangen bist
über die Hügel
an der Wiese vorbei
direkt zum Ufer

über das Meer schwimmst
und hinter
dem Horizont
verschwindest
dann fehlst du

einer sehnt sich 
immer

schaut für dich
weiter
in diese Welt hinein

gibt dir Worte
aus seinem Herzen
zu essen

schickt dir Tränen
mit auf deinen Weg
zum Trost

Mittwoch, den 26.9.12
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keine Stimme ist zu gering
als daß sie nicht Fuß fassen könnte
in dieser Welt

Freitag, den 21.9.12
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ich bin verrückt
nach dem Baum
an der Ecke
der Baumsprache
und dem Duft der Blüten
im Frühling
manchmal da blüht er
und lädt mich ein
lädt alle ein
egal wie der Name ist
die Herkunft
und die Not

er lädt zum Sitzen ein
zum Staunen
und zum Atmen
um zu bewundern
was ein Leben
wert sein kann
in diesem Augenblick
ohne Namen
ohne Herkunft und
ohne Not.

Sonntag, den 16.9.12
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Montag, den 10.9.12
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Sonntag, den 9.9.12
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Am Morgen
das ist mir
das Liebste

die Wörter
greifen besser
und halten
mich aufrecht

ich steuere
in fremde Länder
und Bilder
bunte
heften sich
an mein Haar

ich sehe besser
und spinne
mich ein
in mein innerstes
Zimmer

vergesse die Zeit

am Morgen
das ist mir
das Liebste

Mittwoch, den 5.9.12
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Dienstag, den 4.9.12
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Montag, den 3.9.12
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es gibt ihn
diesen Tanz
zwischen den Welten

es gibt ihn
diesen Blick
der alles sieht
den Moment
der alles mit allem
vereint

es gibt ihn
diesen Tanz.

Dienstag, den 14.8.12
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der Tag
nimmt
mich
mit
auf Reisen
hügelauf
hügelab
immer
das Innere
nach Außen
gekehrt
und das Äußere
auf das Innere
zeigend.

Mittwoch, den 8.8.12
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Ich halte mitten
im Satz an 
drehe mich um und
halte Ausschau 
nach dem Ende
das ist nicht in Sicht

ich schaue nach oben
und ziehe den Himmel
in den Text hinein
der alles dehnt
und streckt 

die Weite hält
mich gefangen
und die Blicke
kleben
an einem Strich
zwischen Himmel und Erde
beginnt das Staunen.

Montag, den 6.8.12
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Photo-Art